BAUPFUSCH NIMMT ZU


Das eigene Heim – immer noch ein Traum vieler Menschen. Doch nicht selten verwandelt sich dieser in einen regelrechten und vor allem kostenintensiven Albtraum. Denn der Baupfusch scheint in Deutschland Hochkonjunktur zu haben.
Obwohl die Welt aktuell stark von der Corona-Krise und der Inflation beeinträchtigt wird, erfüllen sich immer mehr Menschen den Traum von einem Eigenheim. Damit das gesamte Vorhaben aber nicht in einer Schulden-Falle endet, ist es wichtig, dass die Häuser nahezu fehlerfrei erbaut werden. Leider berichten die Bausachverständigen aber immer häufiger von gravierenden Planungsfehlern oder gar Baumängeln. Grund dafür ist die komplexe Technik und fehlendes Fachwissen. Rund ein Drittel aller neu erbauten Sanitäranlagen sowie Heizungen seien demnach fehlerhaft.

Das Problem mit den Wänden

Heutzutage ist es eine Seltenheit, ein fehlerfrei erbautes Haus zu besitzen. Die meisten Probleme finden sich in den Elektroinstallationen, Lüftungsanlagen und in Sanitär- sowie Heizungseinbauten. Aber auch bei den Rohbauten stößt man immer mehr auf verheerende Fehler.
So weist rund ein Drittel aller Rohbauten Fehler auf. Häufig handelt es sich um falsche Maße, unzureichende Dämmung oder falsche Baustoffe. Außerdem fehlt häufig eine ausreichende Isolierung. Sobald Feuchtigkeit in die Wände eingetreten ist, sorgt dies für einen Schaden, dessen Beseitigung mehrere Tausende Euro kosten würde.
Des Weiteren sind Risse in den Wänden, falsch isolierte Rohre, fehlende Energiesparmaßnahmen, Wärmebrücken, fehlender Schallschutz und Schimmel leider keine Seltenheit mehr. Hierbei stellt Schimmel wohl eine der größten Bedrohungen während der Bauphase dar. Besonders in den Dachkonstruktionen lässt sich der Schimmel nicht sofort entdecken.

Flachdächer und die Folgen

Flachdächer sehen zwar schön aus, bringen aber auch eine große Gefahrenquelle mit sich. Wenn die
Trend-Dächer in einem falschen Neigungswinkel gebaut werden, kann die Feuchtigkeit nicht richtig ablaufen. Dadurch kommt es in den meisten Fällen zu verheerenden Schimmelfällen. Im Grunde lässt sich sagen, dass je flacher ein Dach erbaut wird, desto anfälliger ist es für verschiedenste Fehler.
Auch beim Einbau von Fenstern und Türen kommt es immer häufiger zu Pfusch. So wird in den meisten Fällen keine Hangfolie mehr verbaut oder der untere Bereich wird nur mit Bauschaum aufgefüllt.

Fehler werden erst spät entdeckt

Bauschäden werden logischerweise teurer, je später sie entdeckt werden. So kann beispielsweise eine falsche Verbindung in der Dachkonstruktion, während der Rohbauphase noch für 6.000 Euro behoben werden. Entdeckt man den Fehler aber erst, sobald das Haus schon fertiggestellt ist, kostet das Ganze schon rund 40.000 Euro.
Grund für die zahlreichen und teuren Fehler ist meistens das Zusammenwirken verschiedener Firmen sowie Menschen. Je mehr Personen an einem Hausbau involviert sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass Fehler auftreten werden.

Fehlende Baubegleitung als Manko

Viele Fehler könnten vermieden werden, wenn eine professionelle Baubegleitung miteinbezogen wird. In der Regel werden von den Bauämtern oder Banken aber keine Kontrollen in Bezug auf Planung und Qualität durchgeführt. Somit ist es kein Wunder, dass die meisten Eigenheime oder Wohnungen schwerwiegende Fehler aufweisen. Aufgrund der Vielzahl an Vorschriften und eventuellen technischen Wünschen wäre es ratsam das Projekt von einem unabhängigen Fachmann prüfen zu lassen. Dadurch lassen sich Fehlerquellen frühzeitig erkennen und können behoben werden, bevor der Schaden einen in den finanziellen Ruin treibt.

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